Info zum Mobilitätskonzept

Im Sommer 2014 wurde vom Marktgemeinderat das integrierte Mobilitäts- und Ortsentwicklungskonzept angestoßen und nach einem Gemeinderatsbeschluss ein Arbeitskreis gegründet.

Ziel des Marktgemeinderats
… Mit dem integrierten Mobilitätskonzept soll eine Verkehrsberuhigung unter Einbeziehung städtebaulicher Aspekte in Holzkirchen und allen seinen Ortsteilen erreicht werden … Im Fokus steht stets die Verkehrssicherung, angefangen bei den „schwächsten“ Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern und Radfahrern …
(Quelle: Webseite Marktgemeinde)

Dazu wurden Aufträge an folgende Fachexperten vergeben:

    • Das Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen um eine ausführliche Verkehrsanalyse erstellen.
    • Das Planungsbüro Skorka um städtebauliche Aspekte in das Verkehrskonzept zu betrachten.
    • Die Gesellschaft für Bürgergutachten um den gesamten Prozess mit Hilfe einer Bürgerbeteiligung zu begleiten.

Erwartungshaltung unseres Vereins

    • Dauerhafte Verringerung des Sicherheitsrisikos für Fahrradfahrer und Fußgänger.
    • Senkung der Lärmbelastung.
    • Deutliche Senkung der Feinstaub- und Abgasbelastung.
    • Vermeidung von Ausweichverkehr auf Nebenstraßen.
    • Die Erkenntnisse und Ergebnisse sind realisierbar.
    • Die Entlastungswirkung einer Südumfahrung wird mitbetrachtet.
    • Die Entlastungswirkung einer Südumfahrung wird in Relation zu den innerörtlichen Maßnahmen gesetzt.

Die Position des Vereins kann im Detail hier nachgelesen werden und wurde der Gemeinde schriftlich übergeben.

Ergebnisse des vierjährigen Projekts

    • Ein 111 Seiten umfassendes Mobilitätsentwicklungskonzept, hier zum Nachlesen.
    • Ein 123 Seiten umfassendes Ortsentwicklungskonzept, hier zum Nachlesen.
    • Ein 48 Seiten umfassendes Bürgergutachten, hier zum Nachlesen.
    • Ein nicht öffentliches Umsetzungskonzept.

Vom Marktgemeinderat veranlasste Sofortmaßnahmen

    • Verlagerung des Bauhofes.
    • Gemeindliche Wohnblöcke an der Baumgartenstraße werden abgerissen und neu gebaut.
    • Der Bauhof wird an die B318 bei Marschall verlagert.
    • Die marode Mittelschule wird saniert.
    • Das Rathaus wird erweitert.
    • Die Stellplatzschlüsselsatzung wird erneuert um die Parkplätze im Ortskern zu reduzieren.
    • Ein Car-Sharing-Projekt wird getestet.
    • Die Bahn plant die Umgestaltung des Bahnhofs. Die Gemeinde gründet hier eine Arbeitsgruppe.
    • Am nördlichen Eingang von Großhartpenning könnte eine Abbiegespur zur Sufferloher Straße sowie ein Verkehrsteiler entstehen, am Ortsausgang eine Fußgängerampel.
    • Die Gemeinde führt in der Münchner Straße eine Bestandsaufnahme der Breiten durch, um festzustellen ob Radschutzstreifen aufgetragen werden können.
    • In der Industriestraße wird ein Radschutzstreifen aufgetragen.
    • Die Münchner Straße soll zur Gemeindestraße herabgestuft, die Nordspange zur Staatsstraße hochgestuft werden.

(Quelle: Holzkirchner Merkur)